Willkommen in der katholischen Pfarrei
St. Knud zu Husum!

 

Sie sind zu Gast in der ältesten und heute noch ausgedehntesten Diasporagemeinde in Schleswig-Holstein, die sich Ihnen hiermit vorstellen möchte.

 

 

Tabernakel

 

 

 

Unsere Gemeinde entstand nach dem Toleranzedikt vom 24. Februar 1624 in Friedrichstadt, bald nach der Gründung dieser Stadt. Nur dort (und auf Nord-strand) gab es damals eingeschränkte Religionsfreiheit.
Friedrichstadt war von holländischen Re-ligionsflüchtlingen (Remonstranten) ge-gründet worden. Herzog Friedrich hatte dort die Religionsfreiheit verkündet, um die Stadt zu einer Welthandelsstadt zu machen. Dies gelang jedoch nicht. So blieb die Stadt und auch die katholische Gemeinde durch die Jahrhunderte sehr klein.

Erst als das Land 1867 preußisch und 1871 Teil des Deutschen Reiches wurde, nahm die Katholikenzahl allmählich zu. Jedoch mehr in Husum als in Friedrichstadt. Deshalb wurde 1935 in Husum die Kirche Christus-König gebaut und der Sitz des Pfarrers nach hier verlegt. So wurde die Kirche in Friedrichstadt Filialkirche.

Altar  
Taufbecken  

 

Nach der Öffnung der Grenzen nach Osten kamen viele Spätaussiedler aus Polen und den ehemals Sowjetischen Republiken zu uns. Dadurch wuchs die Anzahl der Katholiken erheblich. Der Anzahl nach etwa zu je einem Drittel aus westdeutscher, polnischer und sowjetischer Herkunft. Der Anteil der Katho-liken an der Gesamtbevölkerung beträgt auf den Dörfern ca. 1% und in den Städten ca. 5%. Die Pfarrei umfasst ein Gebiet von 1374 qkm. Einen Eindruck von der Größe erhalten Sie auch durch die Übersichtskarte unter „Kirchen und Kapellen“.

 

 

 

Die heutige Darstellung der Pfarrei:

Zum Pfarrverbund gehören seit 2000 die Gemein-den St. Knud auf Nordstrand mit der Kapelle St. Petrus auf der Insel Pellworm und den angren-zenden Halligen. Auf Eiderstedt die Gemeinde St. Ulrich in St. Peter-Ording mit der Kapelle St. Paulus in Tönning. In Husum die Gemeinde Christus-König mit der Marien-Kapelle in Bredstedt und der alten Kirche St. Knud in Friedrichstadt. Letztere ist seit 2003 profaniert. Ihre Reliquien wurden dem Altar der Kirche Christus-König zugeführt. Erzbischof Werner Thissen erhob den heiligen St. Knud zu ihrem zusätzlichen Schutzpatron, sodass diese fortan Christus-König & St. Knud heißt.

Ambo

 

 

 

 

2005 wurde aus diesen 3 ehemals eigenständigen Gemeinden die heutige Pfarrei St. Knud gegründet. Sitz und Verwaltung der Pfarrei ist die Kirche Christus-König & St. Knud in Husum. Die Pfarrei wird von nur einem Pfarrer geleitet. Unterstützt wird er von einer Gemeindereferentin in Husum und in St. Peter-Ording von einem Pastoral-referenten, der vor allem in der Tourismusseel-sorge wirkt.
In den Sommermonaten erhält die Pfarrei weitere Hilfe von Gastpriestern, vor allem in St. Peter-Ording und auf der Insel Pellworm.

Übrigens, der weiteste Weg zu einem Gottesdienst beträgt 45 km.

Ihre Pfarrei St. Knud zu Husum